Video/TV: abgeschlossene Projekte

Erhaltung des Bestands RÜsler Television

Dauer des Projekts: 2011-2013, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: Tele M1, Aarau; Staatsarchiv Aargau, Aarau 
Zum Bestand: Der erhaltene Bestand von Rüsler Television (1985-1994) dokumentiert die Wurzeln des zweitgrössten Schweizer Regionalfernsehens Tele M1 (seit 1995). Der Bestand setzt sich zusammen aus 260 Beta SP Kassetten  (ca. 1987-1995),  99 U-Matic (ca. 1985-1987), weiteren Kassettenformaten und mindestens neun Ordnern Geschäftsakten.
Zum Projekt: Mit Unterstützung von Memoriav und in Kooperation mit TeleM1 und dem Staatsarchiv Aargau wird der Bestand erhalten und zugänglich gemacht.
Arbeiten: Inventarisierung, Reinigung der Bänder, Digitalisierung, Bewertung, Erschliessung.
Zugang (vorgesehen): Staatsarchiv Aargau, Aarau; Memobase

Digitalisierung Papierdokumentation RTS

Dauer des Projekts: 2011-2013, abgeschlossen
Zuständige Institution: SRG SSR / Radio Télévision Suisse RTS
Zum Bestand: Über 500'000 Seiten Begleitdokumente zu TV-Sendungen aus den Jahren 1959–2000.
Zum Projekt: Digitalisierung der Begleitdokumente von Sendungen, deren Erschliessung lückenhaft ist oder rechtlicher Klärung bedarf. Die Massendigitalisierung von Sendungen schafft neue Bedürfnisse für die interne und externe Benutzung. Die Nacherschliessung dieser Informationen zu 50'000 Stunden Programmmaterial ist undenkbar und nur die Digitalisierung dieser Begleitdokumente kann wertvolle Informationen für die Benutzung liefern. Beispiele: Unterhaltungssendungen, "Continents sans Visa", "Temps Présent", (Kultur-)Magazinsendungen, Nachrichtensendungen wie "Un Jour Une Heure", "Carrefour", "Bonsoir", "Le Magazine" oder die Jugendsendung "Jeunesse".
Arbeiten: Digitalisierung, Verknüpfung in der internen Datenbank "Gico".
Zugang: Radio Television Suisse RTS (intern)

"Karussell" 1977–1988

Dauer des Projekts: 2010-2013, abgeschlossen
Zuständige Institution: SRG SSR / Schweizer Radio und Fernsehen SRF
Zum Bestand: Das Vorabendmagazin "Karussell" verband mit einem vielfältigen Angebot Information mit Unterhaltung. Entwickelt wurde die Sendung von Carl Zibung, nach einigen Wechseln übernahm Kurt Aeschbacher ab 1981 die Moderation. Ab April 1977 wurde "Karussell" zweimal pro Woche, ab September 1978 dreimal, ab 3. Januar 1980 viermal und ab 7. Januar 1985 fünfmal wöchentlich ausgestrahlt; 1988 wurde die Sendung im Rahmen einer Programmstrukturänderung eingestellt.
Zum Projekt: Die Gesamtheit der Einspielfilme zu den Sendungen "Karussell", welche auf 16mm-Film vorliegen, wird gesichert.
Arbeiten: Digitalisierung (Abtastung) und Nacherschliessung.
Zugang: Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Zürich; FARO-Web (auf Anfrage); Memobase

Dokumentarfilme 1970–1975

Dauer des Projekts: 2010-2013, abgeschlossen
Zuständige Institution: SRG SSR / Schweizer Radio und Fernsehen SRF
Zum Projekt: Erhaltung einer Auswahl von 16mm-Filmen. Die Auswahl wird vorerst nach materialbezogenen Kriterien (meistgefährdete wegen kritischem Materialzustand, z. B. Essigsyndrom) zusammengestellt; in einem zweiten Schritt werden auch inhaltsbezogene Kriterien einbezogen.
Arbeiten: Digitalisierung (Abtastung), Nacherschliessung.
Zugang: Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Zürich; FARO-Web (auf Anfrage); Memobase

Videoaufzeichnungen Berner Tanztage

Dauer des Projekts: 2010-2013, abgeschlossen
Zuständige Institution: Schweizer Tanzarchiv, Zürich und Lausanne
Zum Bestand: Die Berner Tanztage wurden 1987 erstmals durchgeführt. Praktisch seit Beginn wurden die Vorstellungen des internationalen Tanzfestivals sowie weiterer Projekte des Vereins Berner Tanztage von den Veranstaltern auf Video aufgezeichnet. In den 20 Jahren des Bestehens sind sowohl viele der wichtigsten Schweizer Tanzkompanien als auch namhafte internationale Kompanien des zeitgenössischen Tanzes in Bern aufgetreten. Insgesamt entstanden so rund 300 Aufnahmen, von denen ca. 200 gesichert werden sollen.
Zum Projekt: Ziel der Rettung dieses Bestands ist die langfristige Sicherung der filmischen Hinterlassenschaft eines Tanzveranstalters. Der Bestand wird auf DVCam-Bänder überspielt; zusätzlich werden ein hoch aufgelöstes File für die Archivierung und ein niedrig aufgelöstes für die Benutzung hergestellt.
Arbeiten: Inventarisierung, Reinigung, Bewertung, Überspielung, Erschliessung.
Zugang:
vor Ort: Schweizer Tanzarchiv, Zürich und Lausanne
online: Metadaten: Online-Katalog: www.tanzarchiv.ch

BESTANDSAUFNAHME FÜR DIE ERHALTUNG DES VIDEO-ARCHIVS DES VIDEOLADENS (VORPROJEKT)

Dauer des Projekts: 2010-2012, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: Videoladen VZ - Genossenschaft für Medienarbeit, Zürich; Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich
Zum Projekt: Der Videoladen in Zürich gehört zu den Pionieren der alternativen Videoszene der Schweiz. Das Videoladen-Archiv beinhaltet wichtige Dokumente aus der Zeit von 1978 bis ca. 1986, insbesondere zur Jugendbewegung. Die Videobänder (U-Matic, VHS und 1/2 Zoll) sind nur mehr schwer lesbar. Das Vorprojekt dient der Erfassung des Bestands und des Zustands der Bänder. Der Bestand soll nach der Aufarbeitung vom Schweizerischen Sozialarchiv übernommen und dort zugänglich gemacht werden.
Arbeiten: Zustandsanalyse, evtl. Notüberspielungen, Erschliessungskonzept.

UNE MÉMOIRE SUISSE ROMANDE / PLANS-FIXES

Dauer des Projekts: 2010-2011, abgeschlossen
Zuständige Institution: Association Une mémoire suisse romande, Lausanne
Zum Projekt: Ziel des Projekts ist die inhaltliche Erschliessung des gesamten Filmbestands Plans-Fixes. Es handelt sich um rund 250 Porträtfilme, die seit 1977 realisiert wurden. Die detaillierte thematische Indexierung von Bild und Ton ermöglicht die Schaffung einer allen zugänglichen Datenbank auf Internet. Arbeiten: Indexierung.
Zugang:  Metadaten und Zugangskopien via Website Plans-Fixes und Memobase

VIDEOARCHIV "DISPARU MAIS PAS LOIN"

Dauer des Projekts: 2010-2011, abgeschlossen
Zuständige Institution: Canal 1 video productions, Biel
Zum Projekt: Die Stadt Biel hat sich innerhalb eines Jahrzehnts - zwischen 1991 und 2002 - radikal verändert. Es gibt in der Schweiz kaum einen vergleichbaren Umbruch, der in so kurzer Zeit ein so grosses Gebiet erfassste. Angesichts dieses verschwindenden Kulturguts, begann das Atelier Canal 1 als Zeuge der Umwälzungen alle diese Veränderungen systematisch zu filmen. Es hat die Entwicklung der Stadt in historischer, städtebaulicher, architektonischer und künstlerischer Hinsicht aufmerksam verfolgt und in zahlreichen Videos von professioneller Qualität dokumentiert. Indem Canal 1 die Orte wiederholt filmt, entsteht eine eigentliche Bestandsaufnahme nach dem Prinzip "vorher/nachher".
Ziel des Projekts ist es, das stark gefährdete Videoarchiv auf heute weitgehend überholten analogen Trägern vor dem Zerfall zu retten. Arbeiten: Restaurierung, Überspielung, Digitalisierung.
Ausstellung: "Verschwunden - aber nicht weit weg. Biel: 10 Jahre Umwälzungen in 20 Videos (1991-2001)", 27.8.-27.11.2011, Museum Neuhaus, Biel.
Zugang: Website mémoire régionale - regionales gedächtnis - Internetportal für historische Dokumente aus der Region Biel, Seeland und Berner Jura; Ausstrahlungen des Regionalfernsehens TeleBielingue (2011)

Human Rights Archive (Teilprojekt)

Dauer des Projekts: 2010, abgeschlossen
Zuständige Institution: Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz, Bern
Zum Projekt: Rund 250 Stunden Videomaterial, welches aus erster Hand den Tschetschenien-Konflikt (1994–96 und ab 1999) und die Leiden der Bevölkerung dokumentiert. Mit Unterstützung von Memoriav wurde aus dem Gesamtbestand ein kleiner Teil von 26 Bändern in sehr schlechtem Zustand (Schimmel, Verschmutzungen) restauriert und auf Sicherheits- und Arbeitskopien überspielt.
Arbeiten: Reinigung und Restaurierung unter besonderen Sicherheitsbedingungen.
Zugang: Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz, Bern (auf Anmeldung)

VIDEOS VON CAROLE ROUSSOPOULOS

Dauer des Projekts: 2009-2013, abgeschlossen
Zuständige Institution: Mediathek Wallis, Martigny
Zum Projekt: Seit 1970 begleitet und dokumentiert Carole Roussopoulos mit der Videokamera zeitgenössische soziale Auseinandersetzungen. Indem sie oft als erste ein Thema in dieser Art angeht, trägt sie zu einer veränderten Sichtweise auf unsere Gesellschaft und auf bis anhin von den Medien ignorierte Themen bei. Ihr international anerkanntes Werk wurde in den letzten Jahren an Festivals (Festival international des films de femmes, Paris 2008; Visions du Réel, Nyon 2008) und durch Vorführungen (Rétrospective à la cinémathèque française, Paris 2007) in Erinnerung gerufen.
Ziel des Projekts ist es, die Dokumentarfilme von Carole Roussopoulos zu erhalten und zugänglich zu machen.
Arbeiten: Die Videos in den Formaten 1-Zoll, U-Matic, BVU und Betacam SP werden auf Betacam digital und DVD, diejenigen auf DV werden auf XDCam und DVD überführt.
Zugang:
vor Ort: Mediathek Wallis, Martigny (auch Ausleihe von DVD's)
online: Metadaten: http://archives.memovs.ch/; Metadaten: http://www.rero.ch/; Memobase (vorgesehen); Association Carole Roussopoulos: Filmographie 

EUscreen

Dauer des Projekts: 2009-2012, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: EUscreen wurde von der Universität Utrecht koordiniert und vereinte fast vierzig sehr unterschiedliche Partner aus zwanzig europäischen Ländern: Fernseharchive, Forschungsinstitute, Technologie-Partner.
Zum Projekt:
Im EU-Projekt EUscreen wurde eine Web-Plattform geschaffen, welche direkten Zugang zu über 40'000 Dokumenten aus TV-Archiven ganz Europas (20 Länder) gibt. Über zwei Dutzend virtuelle Ausstellungen präsentieren das Material aus thematischen Perspektiven. Dokumente wie auch Ausstellungen sind teilweise auch über Europeana erreichbar, EUscreen hat sich als Aggregator für diese etabliert. Wichtig ist auch das professionelle Netzwerk, das in diesem Projekt geschaffen wurde.
Arbeiten: Memoriav - assoziierter Partner und "Content Provider" - hat als Vermittler von Material aus Archiven der Schweizer Fernsehanstalten sowohl Dokumente wie auch Metadaten zusammengestellt und aufbereitet. Memoriav hat insgesamt rund 400 Videodokumente aus den Archiven von SRF und RTS für EUscreen bereitgestellt; dies entspricht schätzungsweise 80 Std. Sendungsmaterial. Das Auswahlraster von EUscreen konnte bezüglich Genres nur partiell,  bezüglich Themen komplett und ziemlich gleichmässig bedient werden; die abgedeckte Periode (1958–2012) erstreckt sich fast über die gesamte Zeit der Schweizer TV-Geschichte.
Zugang: Recherchen und Konsultation der Beiträge: www.euscreen.eu, www.europeana.eu

ARCHIMOB - ARCHIV DER MOBILMACHUNG

Dauer des Projekts: 2009-2011, abgeschlossen
Zuständige Institution: Historisches Museum Bern
Zum Projekt: Archimob ist das grösste Oral History Projekt der Schweiz zum Zweiten Weltkrieg. Zwischen 1999 und 2001 wurden 555 ZeitzeugInnen in audiovisuellen Interviews zu ihren Erlebnissen und Erinnerungen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges befragt. Realisiert wurden die Interviews von FilmemacherInnen und HistorikerInnen, die sich zu diesem Zweck im Verein Archimob zusammengeschlossen haben.
Ziel des Projekts ist die langfristige Sicherung und Zugänglichkeit der Videoaufnahmen und der Erfassungen, die im Rahmen des Projekts Archimob gemacht wurden. Die 1440 Bänder mit einer Gesamtdauer von 936 Stunden der Videoformate Beta SP (zu DV50) und DVCam bzw. DVCPro (zu DV25) werden digitalisiert und auf Harddisks und LTO3-Bändern gespeichert. Zu Konsultationszwecken werden kleinere Videofiles hergestellt, die mit den bereits vorhandenen Metadaten zugänglich gemacht werden.
Zugang: Schweizer Filmarchiv, Lausanne; Metadaten: Datenbank Archimob

UNIA VIDEOS

Dauer des Projekts: 2009-2010, abgeschlossen
Zuständige Institution: Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich
Zum Projekt: Die auf den Videoformaten U-Matic und VHS gespeicherten Eigenproduktionen der UNIA-Vorgängergewerkschaften GBH, GTCP, GBI und SMUV werden auf DVCam-Kassetten und als Files auf LTO-Bändern gesichert; als Benutzungskopien werden DVDs gebrannt. Die Videos werden in der audiovisuellen Datenbank des Schweizerischen Sozialarchivs und im Bibliothekskatalog NEBIS katalogisiert. Inhaltlich handelt es sich um Selbstdarstellungen, Dokumentationen von Sitzungen, Kampagnen- und Demonstrationsvideos.
Zugang: Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich; Recherchen: Datenbank Bild + Ton des Schweizerischen Sozialarchivs und NEBIS (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz)

AUDIO- UND VIDEO-BESTAND BRUNO MANSER FONDS

vgl. Projekte Ton / Radio

AUFZEICHNUNGEN SCHWEIZER TANZ

Dauer des Projekts: 2008, abgeschlossen
Zuständige Institution: Schweizer Tanzarchiv, Zürich (ehem. mediathek tanz.ch, Zürich)
Zum Projekt: Das Projekt ermöglicht Notmassnahmen zur Erhaltung bedeutender Videoaufzeichnungen des Schweizer Tanzschaffens. 131 Werke von acht Kompanien (Compagnie Fabienne Berger; Monica Klingler; Seefeld Tanzprojekt; Belinda Wright und Jelko Yuresha; Vertical Dance / Noemi Lapzeson; Compagnie 100% Acrylique; Cathy Sharp Dance Ensemble; Claude Perrottet) werden überspielt und archiviert.
Arbeiten: Überspielen der Videos auf Beta SP, Digitalisierung. DVD und komprimierte Files für den Zugang, Katalogisierung.
Zugang: Schweizer Tanzarchiv, Zürich

"RUNDSCHAU" (1968-1988) / "CH-MAGAZIN" (1975-1984)

Dauer des Projekts: 2007-2010, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: SRG SSR / Schweizer Fernsehen SF; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Erhaltung bedeutender politischer Informationssendungen des Schweizer Fernsehens. Arbeiten: Überspielen der 16mm-Filme auf Digital Betacam, Katalogisierung.
Zugang: Schweizerisches Bundesarchiv, Bern; Rundschau: Recherchen via Memobase

VIDEOKUNST VON JEAN OTTH

Dauer des Projekts: Vorprojekt: 2007; Überspielung: 2008, abgeschlossen
Zuständige Institution: Berner Fachhochschule, Hochschule der Künste HKB, Bern
Zum Projekt: Jean Otth (geb. 1940) gehörte in den 1970er Jahren zu den führenden Vertretern der noch jungen Videokunst in Europa und erhielt 1979 eine Professur für Kunst an der École d'Art in Lausanne. Ziel des Projekts war die Restaurierung der originalen Halbzoll-Bänder Openreel des Schweizer Videokunst-Pioniers sowie die Umwandlung dieser Videos in ein verlustfreies digitales Format und das Ausspielen auf DVD.

"PANORAMA DER WOCHE" (1970-1979)

Dauer des Projekts: 2006, abgeschlossen
Zuständige Institution: SRG SSR / Schweizer Fernsehen SF; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Die Sendung "Panorama der Woche" ergänzte als Wochenrückblick die Tagesschau. Arbeiten: Überspielen der 16mm Filme auf DigiBeta, Katalogisierung.
Zugang: Schweizerisches Bundesarchiv, Bern; Recherchen via Memobase

"LANDWIRTSCHAFTLICHE RUNDSCHAU" (1959-1970)

Dauer des Projekts: 2006, abgeschlossen
Zuständige Institution: SRG SSR / Schweizer Fernsehen SF; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Ein Magazin, das sich mit wichtigen Informationen an die bäuerliche Bevölkerung richtete. Arbeiten: Überspielen der 16mm Filme auf DigiBeta, Katalogisierung.
Zugang: Schweizerisches Bundesarchiv, Bern; Recherchen via Memobase 

"CARREFOUR" (1961-1973)

Dauer des Projekts: 2005-2010, abgeschlossen
Zuständige Institution: SRG SSR / Télévision suisse romande
Zum Projekt: Die Regionalsendung "Carrefour" wurde erstmals am 6. Januar 1961 ausgestrahlt, anfangs zweimal, später dreimal pro Woche. Am späten Abend wurde sie wiederholt, zuerst unter dem Titel "Carrefour deuxième édition", dann als Sendung "Soir-information". Im September 1963 wurden "Carrefour" und "Soir-Information" zwei selbständige Sendungen. Ab dem 1. Februar 1965 war "Carrefour" werktags täglich zu sehen. Die Sendung wurde am 5. Januar 1973 durch "Un jour, une heure" ersetzt. Es handelt sich um Sendungen im Umfang von insgesamt ca. 140 Stunden.
Arbeiten: Überspielen der 16mm-Filme auf MPEG IMX, Depot auf Server; Katalogisierung.
Zugang: Konsultation aller Beiträge: Archiv TSR; Recherchen via Memobase

ARCHIV VIDEOART FESTIVAL LOCARNO

Dauer des Projekts: 2005-2008, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: Museo cantonale d'Arte, Lugano; Centre pour l'image contemporaine, Saint-Gervais Genève
Zum Projekt: Digitalisierung eines Teils der Sammlung VideoArt Festival Locarno. Überführen von ca. 270 Videodokumenten in das Format MPEG IMX und auf DVD.
Zugang: Museo cantonale d'Arte, Lugano; Recherchen via Memobase

KUNSTVIDEO-SAMMLUNG DES KUNSTHAUSES ZÜRICH

Dauer des Projekts: 2004-2006, abgeschlossen
Zuständige Institution: Kunsthaus Zürich
Zum Projekt: Digitalisierung von Videokunstwerken bedeutender Schweizer Künstler und Künsterinnen, Teil des Projekts des Kunsthauses Zürich, in welchem alle Kunstvideos durch Überspielen auf Digi-Beta erhalten und erschlossen werden.
MEHR ZUM PROJEKT 

"PRISMA"

Dauer des Projekts: April 2003 - April 2004, abgeschossen
Zuständige Institutionen: SRG SSR / Televisione svizzera di lingua italiana; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Integrale Überspielung von 16mm Film auf Beta DG von allen 123 durch die Televisione svizzera di lingua italiana produzierten "Prisma"-Sendungen.
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IMVOCS - STIMMEN UND BILDER DER SCHWEIZER KULTUR

Dauer des Projekts: 2002-2009, abgeschlossen (Pilotprojekt 2003 abgeschlossen)
Zuständige Institutionen: Schweizerische Nationalbibliothek/Schweizerisches Literaturarchiv, Bern; Max Frisch-Archiv, Zürich; SRG SSR (Schweizer Fernsehen SF / Télévision suisse romande / Televisione svizzera di lingua italiana / Radio e Televisiun Rumantscha / Schweizer Radio DRS / Radio suisse romande / Radio svizzera di lingua italiana)
Zum Projekt: Ziele des Projekts waren die Sicherung und Erschliessung gefährdeter Film-, Video- und Tondokumente mit Schweizer Kulturschaffenden sowie deren Zugänglichkeit an ausgewählten Orten. Das Ende 2003 abgeschlossene Pilotprojekt konzentrierte sich auf bewegte Bilder einer Auswahl von 15 Schweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus verschiedenen Sprachregionen. Für die Fortsetzung des Projekts wurden weitere 16 Personen bestimmt, und es werden nun auch Tondokumente in das Projekt miteinbezogen. Es handelt sich um insgesamt ca. 170 Std. Audio- und ca. 50 Std. Videoaufzeichnungen. Arbeiten: Digitalisierung und Katalogisierung.
Zugang: Metadaten: www.memobase.ch; Inventar: www.imvocs.ch; Konsultation einzelner Beiträge: http://archives.tsr.ch/dossier-imvocs
Die Film- und Videodokumente sind in der Schweizerischen Nationalbibliothek / Schweizerisches Literaturarchiv in Bern, im Max Frisch-Archiv in Zürich sowie teilweise in der Biblioteca cantonale, Lugano auf VHS-Kassetten visionierbar.
MEHR ZUM PROJEKT

ARCHIVES SAINT-GERVAIS

Dauer des Projekts: September 2002 - Dezember 2004, abgeschlossen
Zum Projekt: Digitalisierung der Kunstvideo-Sammlung, die über 1100 Werke umfasst.
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"CONTINENTS SANS VISA" 1959-1969

Dauer des Projekts: Januar 2002 - August 2004, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: SRG SSR / Télévision suisse romande; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Archivierung (Katalogisierung, langfristige Erhaltung und Vermittlung) der Sendungen "Continents sans Visa" - Reportagen im Umfang von insgesamt 134 Stunden. Arbeiten: Aufbereitung / Restaurierung des Film- und Tonmaterials, Überspielung auf Videokassetten, Erschliessung der einzelnen Beiträge. 
MEHR ZUM PROJEKT (in Französisch)

AUFZEICHNUNGEN ZU POLITISCHEN UND SOZIALEN ASPEKTEN DER ITALIENISCHSPRACHIGEN SCHWEIZ

Dauer des Projekts: Januar 2002 - April 2003, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: SRG SSR / Televisione svizzera di lingua italiana; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Eine Auswahl von Sendungen des TSI aus den 60er und 70er Jahren wird erhalten und zugänglich gemacht. Arbeiten: Selektion, Restaurierung, Kopieren, Digitalisierung von Begleitdokumenten, Katalogisierung. 
MEHR ZUM PROJEKT 

EUROPEAN CHRONICLES ONLINE - ECHO

Dauer des Projekts: Februar 2000 - April 2003, abgeschlossen
Zum Projekt: EU-Projekt (Information Society Technologies IST / 5. Rahmenprogramm) mit dem Ziel der Entwicklung einer netzwerkfähigen, digitalen audiovisuellen Bibliothek für historische Dokumentar- und Informationsfilme. Memoriav stellt als "Content Provider" für das Projekt Bestände der Schweizer Filmwochenschau 1940-1975 und der Tagesschau des Schweizer Fernsehens 1957-1989 zur Verfügung. 
MEHR ZUM PROJEKT 
Schlussbericht [.pdf] (in Englisch)

"TAGESSCHAU" SF (OKTOBER 1999 - DEZEMBER 2007)

Dauer des Projekts: Oktober 1999 - Dezember 2007, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: SRG SSR / Schweizer Fernsehen SF; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Von Oktober 1999 bis Dezember 2007 erhielt das Schweizerische Bundesarchiv regelmässig einen Satz der aktuellen Tagesschau des Deutschschweizer Fernsehens mit den dazugehörigen Referenzdaten. Es handelt sich um insgesamt 365 Kassetten. Arbeiten: Neuproduktion auf MPEG IMX, Katalogisierung.
Zugang: Schweizerisches Bundesarchiv, Bern; Recherchen und teilweise Konsultation der Beiträge via Memobase.

TV-REGIONALMAGAZINE

Dauer des Projekts: 1999-2007, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: SRG SSR / Schweizer Fernsehen SF / Télévision suisse romande / Televisione svizzera di lingua italiana; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Überspielung und Katalogisierung wichtiger TV-Regionalsendungen, die Teil des politischen Gedächtnisses der Schweiz bilden:

  • "Freitagsmagazin" (1960-1963)
    Das "Freitagsmagazin" war eine Magazinsendung mit grosser Themenvielfalt, die mit viel Witz und und zum Teil ironischer Distanz sorgfältig gearbeitete Beiträge produzierte. Das "Freitagsmagazin" galt zu seiner Zeit als die beliebteste DRS-Sendung. Nach Auseinandersetzungen zwischen dem Moderator Roman Brodmann und der Programmleitung trat Brodmann zurück und die Sendung wurde abgesetzt.
  • "Zytglogge" (1961-1962); "Für Sie reportiert" (1962); "Antenne" (1962-1974)
    Die "Antenne" und ihre Vorgängersendungen befassten sich mit dem aktuellen Inland-Geschehen. Als Magazinsendung konzipiert wurden sowohl Berichte zu gesamtschweizerischen Themen wie auch zu regionalen Ereignissen gesendet.
  • "Bericht vor acht / Blickpunkt Region" (1975-1977); "Blickpunkt" (1977-1981); "DRS aktuell" (1981-1989)
    Mit den Sendungen "Bericht vor acht", "Blickpunkt" und "DRS aktuell" erweiterte das Deutschschweizer Fernsehen das Themenspektrum der Regionalmagazine. Neben Berichten zu Wirtschaft, Kultur und Bildung wurden auch Reportagen über Sport, Gesundheit, Medien usw. gesendet, sofern sie eine Ausstrahlung über die jeweilige Region hinaus hatten.
  • "Journal Romand" (1981-1986)
    Das französischsprachige Magazin behandelte in mehreren Beiträgen verschiedene regionale Aspekte aus Kultur, Gesellschaft und Politik. Im Projekt wurden die gefährdeten Bestände überspielt.
  • "Il Regionale" (1961-1984)
    Die Beiträge der langjährigen und wichtigsten Tessiner Regionalsendung wurden überspielt und zugänglich gemacht.

Zugang: Schweizerisches Bundesarchiv, Bern; Recherchen via Memobase

BANDARCHIV LOKALFERNSEHEN TELE WIL

Dauer des Projekts: 1999, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: Stadtarchiv Wil; Bundesamt für Kommunikation, Biel
Zum Projekt: Erhaltung von U-Matic-Bändern aus der Versuchsphase des Lokalfernsehens TELE Wil anfangs der 80er Jahre. Es handelte sich dabei um den gesamtschweizerisch ersten Lokalfernsehversuch. 
MEHR ZUM PROJEKT 

STADT IN BEWEGUNG

Dauer des Projekts: 1997-1999, abgeschlossen
Zum Projekt: Erhaltung von 109 Videos über die Jugendbewegung der 80er Jahre in Basel, Bern und Zürich.
MEHR ZUM PROJEKT

VIDEOAUFZEICHNUNGEN AUS DER WESTSCHWEIZ, 1970-1985

Dauer des Projekts: 1997-1999, abgeschlossen
Zum Projekt: Erhaltung von rund 20 Videoaufzeichnungen von soziokultureller Bedeutung, die zwischen 1970 und 1985 in der französischsprachigen Schweiz realisiert wurden. 
MEHR ZUM PROJEKT (in Französisch) 

BEGLEITPROJEKT ZUR GESCHICHTE DER TAGESSCHAU

Dauer des Projekts: 1997-1998, abgeschlossen
Zum Projekt: Wissenschaftliche Recherchen und mündliche Befragungen zur Geschichte der Sendung "Tagesschau - Téléjournal - Telegiornale" des Schweizer Fernsehens. 
MEHR ZUM PROJEKT 
Chronik: Tagesschau - Téléjournal - Telegiornale [.pdf]
(Vgl. auch Rubrik FILM: Begleitprojekt "Schweizer Filmwochenschau 1940-1975")

"TÉLÉJOURNAL" (1982-1990)

Dauer des Projekts: 1996-1998, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: SRG SSR / Télévision suisse romande; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Ab 1982 produziert Télévision suisse romande ihr eigenes Téléjournal. Erhaltung der Sendungen und der Manuskripte durch Überspielen auf Videoträger.
Zugang: Schweizerisches Bundesarchiv, Bern; Recherchen via Memobase

"TAGESSCHAU / TÉLÉJOURNAL / TELEGIORNALE" (1957-1989)

Dauer des Projekts: 1996-1998, abgeschlossen
Zuständige Institutionen: SRG SSR / Schweizer Fernsehen SF; Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Zum Projekt: Erhaltung der wichtigsten politischen Informationssendung, aufbewahrt ab 1957. Bis 1982 wurde die Sendung dreisprachig in Zürich produziert und aufbewahrt. 1981 verabschiedete sich die französischsprachige Ausgabe nach Genf, 1988 die italienischsprachige nach Lugano.
Arbeiten: Überspielen aller noch vorhandenen Beiträge sowie der eingescannten dreisprachigen Manuskripte der Tagesschau-Sprecherinnen und -Sprecher auf moderne Videoträger.
Zugang: Schweizerisches Bundesarchiv, Bern; Recherchen via Memobase
BERICHT
Handbuch zur Benutzung der Archivbestände [.pdf] 

 

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Aus dem Archiv SRF:
Memoriav 1996

Masterarbeit zur Archivgeschichte des Schweizer Fernsehens:
Bestandserhaltung im Film-/Videoarchiv des Schweizer Fernsehens
von Saro Pepe

Häufig gestellte Fragen zur Erhaltung von Videos:
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