Newsletter MEMORIAV | Mai 07
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IM BLICKPUNKT
Generalversammlung Memoriav 2007
Les enregistrements du Serment du Grütli. Caricature: Lulo Tognola, Grono
Über 60 Mitglieder nahmen an der Generalversammlung von Memoriav teil, die dieses Jahr in der Universität Freiburg stattfand
Ohne Gegenstimmen wurden die auf der Tagesordnung traktandierten Geschäfte wie das Protokoll der letzten Versammlung, die Jahresrechung 2006 und das Budget 2007 gutgeheissen. 4 Kollektiv- und 2 Gönnermitglieder wurden neu in den Verein aufgenommen. Herzlich willkommen! Zum Abschluss der Generalversammlung hielt der Freiburger Staatsrat, Pascal Corminboeuf, eine Rede. Die in Französisch gehaltene Rede liegt uns vor und kann als PDF heruntergeladen werden. Bitte notieren Sie sich das Datum der nächsten Generalversammlung. Sie wird etwas früher im Jahr stattfinden und zwar am 11. April 2008 in der Luzerner Zentralbibliothek. MEHR
VERANSTALTUNGEN
Erlebte Schweiz - Tournee 2007
Mitglieder der Sozialistischen Arbeiterjugend essen Birchermüesli. Foto: Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich
«Erlebte Schweiz» ist bis 13. Dezember 2007 wieder mit Film- und Diskussionsabenden auf Schweizer Tournee.
Mit Erlebte Schweiz können Sie in verschiedenen Kinos thematische Reprisen aus einmaligen Film- und Tonbeständen entdecken, die dank der Netzwerkarbeit von Memoriav gerettet wurden. Eingeladene Zeitzeugen, Expertinnen und Experten kommentieren jeweils die gezeigten Dokumente und lassen wichtige Momente aus dem kollektiven Gedächtnis der Schweiz wieder aufleben.
Nächste Vorführungen:
Jugendbewegungen prägen Mode, Sprache und Musik. Gehört es zum Privileg der Jungen, die Welt neu zu erfinden? Und zum Fluch der Alten, sich darüber zu ärgern? Junge Menschen wohnten einst in Kommunen, feierten die Natur und waren zu politisch. Heute trinken sie Alkohol im Übermass und sind gewalttätig und zu unpolitisch. Wie auch immer: Jugendkulturelle Phänomene sind wichtige Indikatoren für den Zustand ihrer jeweiligen Zeit. Ein Film- und Diskussionsabend zur Geschichte der Jugend. | Gäste: Erika Hebeisen, Historikerin + Umberto Blumati, Sozialpädagoge
FERIEN FÜR ALLE
Stadtkino, Basel | Mittwoch, 6. Juni, 21h
Für uns sind Ferien normal. Beinahe alltäglich. Doch manch älteres Semester war noch nie am Meer. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren Urlaub und Reisen ein Privileg. Wann änderte sich dies ? Wie kam es zur Forderung « Ferien für alle ! » ? Tourismus ist nicht nur für Urlauber, sondern auch für die bereisten Gebiete prägend. Das Tourismusland Schweiz tut sich dabei besonders hervor. Die touristische Schweiz besteht auch nicht nur aus Bergen. Die Stadt Basel versuchte schon früh, sich attraktiv zu präsentieren. | Gäste: Beatrice Schumacher, Historikerin + Hans-Peter Ryhiner, ehemaliger Direktor von Basel Tourismus
Entdecken Sie die weiteren Veranstaltungen von «Erlebte Schweiz».
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Filmfront(al)
Titelseite Magazin "Filmfront", 1982. Foto: Filmfront(al), Kunsthalle, Basel (Ausschnitt)
Entdecken Sie mit dem Festival «FILMFRONT(AL)» den experimentellen und politischen Film der 1970er und 1980er Jahre in Basel.
Vom 25. bis 27. Mai 2007 findet in der Kunsthalle Basel ein Filmfestival und eine begelitende Ausstellung mit Super 8 und 16-mm-Filmen Sowie Videos der Basler Filmszene der 1970er und 1980er Jahren statt. Der Fokus liegt dabei auf dem Schaffen der Filmemacher und Künstler aus dem Umfeld der Basler «Filmfront», die in den späten 1970er bis Ende der 1980er Jahre aktiv war. MEHR
Vernissage: Freitag 25. Mai 2007, 18.00 h
Festival und Ausstellung: 26. bis 27. Mai 2007, 11.00 h bis 22.00 h
Das Festival und die Ausstellung FILMFRONT(AL) versucht einen Einblick in diese einst so aktive und lebendige Filmszene Basels zu geben. Gemeinsam mit ehemaligen Beteiligten – aus dem engeren und weiteren Umfeld der Filmfront - wurde ein thematisches Filmprogramm, anhand von bewusst sehr weit gefassten Kategorien, wie struktureller und experimenteller Film, politischer Interventionsfilm und politischer Experimentalfilm kuratiert. Die Filmblöcke spiegeln die künstlerische Vielfalt und inhaltliche Bandbreite der filmischen Arbeiten dieser Zeit wieder. Die auf eine zweitägige Präsentation zugeschnittene Auswahl, aus einer so breiten und vielschichtigen Bewegung kann dabei nur subjektiv sein. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sind dabei eingeladen eigene Neu- oder auch Wiederentdeckungen zu machen. Detailliertes Filmprogramm (PDF)
Geistige Landesverteidigung im Stattkino Luzern
Füsilier Wipf (1938). Foto: Schweizer Filmarchiv, Lausanne
Im Rahmen von «Sortie du labo» kommen Hans Richters Filme und ein Klassiker der geistigen Landesverteidigung wieder zur Aufführung.
Um vermehrt auf ihr Engagement zur Erhaltung des filmischen Kulturgutes in der Schweiz aufmerksam zu machen, schicken das Schweizer Filmarchiv und Memoriav die Programmreihe «Sortie du labo» auf Tournee. Unter diesem exklusiven Label präsentieren ausgewählte Kinos restaurierte Schweizer Filme zur Wiederentdeckung. MEHR
Demnächst wieder im Kino:
kurzfilme von Hans richter (1938)
Lichtspiel, Bern | Montag, 21.5. | 20h
Mit dadaistischen Filmen wie «Film Studie» (1926) und «Vormittagspuk» (1928) hat Hans Richter Filmgeschichte geschrieben. Auch bei seinen Auftragsfilmen sind solche Züge noch erkennbar. MEHR
Füsilier wipf (1938)
Stattkino, Luzern | Mittwoch, 23.5. | 18h30
Die Geschichte eines Schweizers im Aktivdienst, die über eine Million Zuschauer und Zuschauerinnen ins Kino lockte.
Der Klassiker der geistigen Landesverteidigung wird von Peter Neumann eingeführt. MEHR
PUBLIKATION
Karl Geiser Fotografien
Selbstportrait, Rom, 1932. Foto: Karl Geiser, Fotostiftung Schweiz
50 Jahre nach Geisers Tod präsentiert David Streiff parallel zur Ausstellung «Karl Geiser Fotografien» in der Fotostiftung Schweiz ein Buch zum fotografischen Schaffen des Schweizer Bildhauers, Zeichners, Radierers und Fotografen.
Karl Geiser, einer der bedeutendsten Schweizer Bildhauer des 20. Jahrhunderts, hat neben Skulpturen und Zeichnungen auch Tausende von Fotografien hinterlassen. Sie zeigen einen intensiven und liebevollen Blick auf Menschen, die ihn faszinierten – im Atelier und auf der Strasse. Dabei bediente sich Geiser einer Bildsprache, die heute erstaunlich modern anmutet. In grosser Freiheit und ohne Rücksicht auf fotografische Konventionen schuf er mit der Kamera eine sehr persönliche Chronik seiner Gefühle. Geisers Skulpturen sind heute ein wenig in Vergessenheit geraten. Seine Fotografien zeugen in unverminderter Frische von einer künstlerischen Vision, die uns noch immer tief berührt.
Mit der Unterstützung von Memoriav wurden wertvolle Originalabzüge aus dem Nachlass des Künstlers restauriert und aufbereitet. Für die Buchpublikation und die Bildatenbank der Fotostiftung wurden die Bilder zudem digitalisiert.
Bestellungen
«Karl Geiser, Fotografien»
David Streiff, mit einem Vorwort von Peter Pfrunder
Herausgegeben von der Fotostiftung Schweiz
224 Seiten, 225 x 280 mm, 153 Duplexfotografien, 16 Seiten vierfarbig, fadengehefteter Pappband
Fr. 68.–, € 43.20, Online-Bestellung beim Limmatverlag: http://www.limmatverlag.ch/
Quelle: www.limmatverlag.ch
Empfehlungen FOTO Memoriav
Empfehlungen Fotografie Memoriav (Februar 2007). Foto: Memoriav, Berne
Seit dem letzten Weiterbildungskurs Memoriav/BBS liegen die aktualisierten Memoriav Empfehlungen zur Erhaltung von Fotografien vor.
Die Empfehlungen zur Erhaltung von Fotografien richten sich vor allem an nicht spezialisierte Personen, die in Institutionen mit gemischten Beständen neben anderen Aufgaben auch für Fotobestände zuständig sind. Sie sollen mit Übersichten und vertiefenden Texten Antworten auf die wichtigsten Fragen erhalten, die sich bei der Aufbewahrung und Vermittlung von Fotografien stellen.
Die Publikation "Memoriav Empfehlungen Foto - Die Erhaltung von Fotografien" wurde von der Arbeitsgruppe Fotografie von Memoriav erarbeitet und im September 2002 erstmals publiziert. Seit Februar 2007 liegt die überarbeitete und erweiterte Fassung vor.
Die Publikation kann als PDF-Dokument herunter geladen oder bei der Geschäftsstelle von Memoriav als Broschüre zum Preis von Fr. 25.- für Mitglieder bzw. Fr. 35.- für alle anderen Personen bestellt werden.
LINK IM VISIER
Online-Zugriff auf Filmarchive
Screenshot der Website filmarchives-online.eu. Foto: www.filmarchives-online.eu
Das vom Deutschen Filminstitut - DIF realisierte Portal www.filmarchives-online.eu ermöglicht die Suche in den Bestanden von derzeit fünf europäischen Institutionen. Die zeitraubende Recherche nach Archivfilmen wird damit erheblich verkürzt.
«filmarchives online» ist das Ergebnis des EU-Projekts MIDAS - Moving Image Database For Access and Re-Use of European Film Collections, das im Januar 2006 als zweijähriges Pilotprojekt unter dem MEDIA Plus Programm der EU ins Leben gerufen wurde. «filmarchives online» wurde unter Federführung des Deutschen Filminstituts gemeinsam mit vier weiteren europäischen Partnern realisiert. Ziel ist es, den Zugang zum europäischen Filmerbe zu erleichtern und seine kulturelle und kommerzielle Nutzung zu forcieren. MEHR | www.filmarchives-online.eu
Impressum newsletter
Memoriav Newsletter 17 | Mai 07
Der Newsletter erscheint in Deutsch und Französisch.
Redaktion: Laurent Baumann
Memoriav
Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz
Effingerstrasse 92 | 3008 Bern
Tel. +41 (0)31 380 10 80 | Fax +41 (0)31 380 10 81
info@memoriav.ch | www.memoriav.ch
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