Newsletter MEMORIAV
Januar 2012

Die Geschäftsstelle von Memoriav wünscht Ihnen ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2012.

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Im Blickpunkt

Memoriav Generalversammlung 2012

Gebäude des Staatsarchivs Aargau im Buchenhof, Aarau
Gebäude des Staatsarchivs Aargau im Buchenhof, Aarau

Die nächste Memoriav Generalversammlung findet am 19. April 2012 in Aarau statt.


Zu Gast sind wir dieses Mal beim Staatsarchiv des Kantons Aargau. Als attraktives Rahmenprogramm steht die Besichtigung des Ringier Bildarchivs auf dem Programm. Reservieren Sie sich dieses Datum!

GENERALVERSAMMLUNG Memoriav 2012

19. April 2012 | Ort: Gebäude des Staatsarchiv Aargau im Buchenhof, Aarau

Weitere Informationen zur Generalversammlung sowie das Anmeldeformular werden demnächst auf unserer Website aufgeschaltet.


Neuer Direktor gewählt

Majan Garlinski. Foto: Denis Jutzeler
Majan Garlinski. Foto: Denis Jutzeler

Der Vorstand von Memoriav hat Majan Garlinski zum neuen Direktor gewählt.


Der 51-jährige Ethnologe und Filmwissenschaftler wird am 1. April die Nachfolge von Kurt Deggeller antreten, der Ende Februar 2012 altershalber von seinem Amt als langjähriger Direktor von Memoriav zurücktritt. MEHR


Veranstaltungen

Solothurner Filmtage 2012

Fonds Caran d'Ache. Photo: Cinémathèque suisse, Lausanne
Fonds Caran d'Ache. Photo: Cinémathèque suisse, Lausanne

Im Rahmen der Solothurner Filmtage lässt das Schweizerische Filmarchiv in Zusammenarbeit mit Memoriav eindrückliche Zeugnisse des Schweizer Filmerbes wieder entdecken.


Auf dem Programm stehen Filme von Nag Ansorge, die kürzlich dem Schweizerischen Filmarchiv übergeben wurden, sowie die Reihe « Sortie du labo » mit Filmen aus dem Bestand Caran d’Ache.

  • Pour saluer Nag Ansorge
    Nag Ansorge ist zurzeit daran, einen Grossteil seines Werks (Negative und Kopien) dem Filmarchiv zu übergeben, versehen mit einer Serie von Dokumenten, die den Reichtum seiner Karriere und derjenigen seiner Frau widerspiegeln. Aus diesem Anlass wird eine Reihe von Kurzfilmen vorgestellt. Die meisten davon sind Animationsfilme, doch das Programm beinhaltet auch einen Auftragsfilm sowie zwei Künstlerporträts. MEHR
  • « Sortie du labo » : Caran d’Ache
    Das Schweizerische Filmarchiv archiviert nicht nur Filme, sondern setzt sich zusammen mit Memoriav auch für die Restaurierung dieser Dokumente ein. « Sortie du labo » lässt diese Filmschätze der Vergangenheit wieder aufleben. So zum Beispiel die Bestände von Caran d’Ache. Es handelt sich um eine Reihe von Filmen, die im auf Auftrag von Caran d’Ache angefertigt wurden, um die Werbung für die berühmten Bleistifte sicherzustellen. Die auf Nitratfilm erhaltenen Zeitdokumente wurden vor einigen Jahren im Schweizerischen Filmarchiv eingelagert und sind kürzlich restauriert worden. Das Programm zeigt eine Reihe von Werbe- und Dokumentarfilmen, die uns einen Einblick in einen wichtigen Bereich des Schweizer Filmschaffens gewähren : den Auftragsfilm, zu dessen bekanntesten Produktionsfirmen die CEFI gehörte. MEHR

Feldgrau, Vierfrucht, Blauhelm

«17 Wochen ‹für d Katz›?», Schweizer Filmwochenschau 1974. Foto: Cinémathèque suisse, Lausanne
«17 Wochen ‹für d Katz›?», Schweizer Filmwochenschau 1974. Foto: Cinémathèque suisse, Lausanne

Als Rahmenprogramm zur nächsten Sonderausstellung im Museum Altes Zeughaus in Solothurn präsentiert "Erlebte Schweiz" filmische Dokumente zur Schweiz und ihrer Milizarmee.


«Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee.» Diese Vorstellung hat lange das politische und gesellschaftliche Bild geprägt und schliesslich ebenso radikalen Widerspruch hervorgerufen. Die Armee spiegelt die gesellschaftlichen Veränderungen und macht Vorstellungen von Hierarchie, Freiheit und Bedrohung sichtbar.

Feldgrau, Vierfrucht, Blauhelm. Filme zur Schweiz und ihrer Armee.
Donnerstag, 8. März 2012, 19:00 Uhr
Kino im Uferbau, Solothurn

  • Gäste: Prof. Dr.Rudolf Jaun, Militärhistoriker MILAK/ETH und Universität Zürich, Sibylle Freudweiler-Haab, Oberst und Hausfrau, Moderation : Severin Rüegg, Erlebte Schweiz, Historiker
  • In Zusammenarbeit mit Museum Altes Zeughaus.

C'est la vie

Zwei Brüder im Rheinhafen bei Kleinhüningen, Basel um 1939. Foto: Schweizerisches Nationalmuseum�D;�A;
Zwei Brüder im Rheinhafen bei Kleinhüningen, Basel um 1939. Foto: Schweizerisches Nationalmuseum

Das Landesmuseum Zürich lädt zu seiner neuen Wechselausstellung ein. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Pressebilder seit 1940.


Zum ersten Mal präsentiert das Landesmuseum Zürich sein umfangreiches Pressebildarchiv. Das Archiv der beiden Pressebildagenturen «Presse Diffusion Lausanne» (PDL) und «Actualité Suisse Lausanne» (ASL) wurde 2006 in die Bestände des Schweizerischen Nationalmuseums aufgenommen und erlaubt einen einzigartigen Blick auf die Geschichte der Schweiz in Bildern. Das Pressebildarchiv umfasst mehrere Millionen Negative und Papierabzüge sowie ca. 600 000 Diapositive aus der Zeit zwischen 1939 und 2000 und ist Teil der historischen Fotosammlung des Schweizerischen Nationalmuseums. MEHR

C'est la vie. Pressebilder seit 1940.
11.01. - 22.04.2012
Landesmuseum Zürich


Blick aufs Ringier Bildarchiv

Foto: Ringier Bildarchiv / Staatsarchiv, Aarau
Foto: Ringier Bildarchiv / Staatsarchiv, Aarau

Das Aargauer Kunsthaus hat Kunstschaffende eingeladen, sich mit dem Ringier Bildarchiv auseinanderzusetzen. Das Resultat liegt nun vor und wird in der nächsten Ausstellung des Kunsthauses präsentiert.


Das Schweizer Medienunternehmen Ringier hat 2009 dem Kanton Aargau sein rund sieben Millionen Bilder umfassendes Archiv überlassen. Damit kam ein riesiger Schatz an fotografischen Dokumenten von den 1940er-Jahren bis zum frühen 21. Jahrhundert nach Aarau. Die Medienbilder stellen politische, gesellschaftliche und kulturelle Zeitgeschichte dar und sind gleichzeitig ein hochinteressantes künstlerisches Arbeitsmaterial. Für die Ausstellung Blick wurden Kunstschaffende eingeladen, individuelle Sondierbohrungen in die Tiefe dieses Materials vorzunehmen und daraus Arbeiten zu entwickeln. Die Künstler/innen Georg Gatsas, Lutz /Guggisberg, Daniela Keiser und Hanspeter Litscher zeigen in dieser anregenden und unterhaltsamen Ausstellung ganz unterschiedliche Zugänge zu den medialen Bildwelten. MEHR


Bildung

Fachtagung Memoriav 2012

Rechtsfragen / Questions juridiques...�D;�A;Fachtagung Memoriav/BIS
Rechtsfragen / Questions juridiques... Fachtagung Memoriav/BIS

Die nächste Fachtagung "Audiovisuelle Archive" macht Rechtsfragen zum Thema. Experten geben Auskunft über die aktuelle Situation und präsentieren praktische Lösungen. Reservieren Sie sich das Datum!


Die Unsicherheit gegenüber der komplizierten Rechtssituation bei audiovisuellen Dokumenten behindert heute gravierend die Vermittlung dieser Bestände. Nationale und internationale Rechtsnormen überschneiden sich. Lizenzverträge sorgen für zusätzliche Einschränkungen bei der Nutzung und Verwertung. Mit der Fachtagung möchten wir dazu beitragen, die allgemeine Unsicherheit so weit als möglich abzubauen, und praktische Lösungen für die Vermittlung von Bildern und Tönen aufzuzeigen.

Die Memoriav/BIS-Fachtagung wird in Zusammenarbeit mit VSA, ICOM und VMS/AMS organisiert.

Memoriav/Bis-Fachtagung "Audiovisuelle Archive"
Rechtsfragen bei der Nutzung audiovisueller Dokumente

Donnerstag, 2. Februar 2012, 9:30 - 16:00 Uhr
Universität Bern, 1. OG Ost (Hochschulstr. 4) - Raum 101

Alle Informationen zur Fachtagung sowie das Online-Anmeldeformular finden Sie in unseren News.


Link im Visier

http://www.fonoteca.ch/visualAudio/index.htm

VisualAudio. Foto: Fonoteca Nazionale Svizzera
VisualAudio. Foto: Fonoteca Nazionale Svizzera

Die Schweizer Nationalphonothek wurde für die Arbeiten am Visual-Audio-Projekt mit dem renommierten James A. Lindner Preis ausgezeichnet.


«Visualizzando», das Projekt der Schweizer Nationalphonothek, wird in Anerkennung seines aussergewöhnlichen Beitrags zur Forschung auf dem Gebiet der Technik der Konservierung bewegter Bilder und Tonaufnahmen mit dem James A. Lindner Preis 2011 ausgezeichnet. Dieser hoch angesehene Preis wird alle 3 bis 4 Jahre gemeinsam von der IASA (International Association of Sound and Audiovisual Archives), der AMIA (Association of Moving Image Archivists) und der SEAPAVAA (Southeast Asia-Pacific Audiovisual Archive Association) verliehen. Weitere Informationen in Englisch finden Sie hier: http://www.fonoteca.ch/visualAudio/index.htm


Impressum newsletter

Memoriav Newsletter 34 | Januar 2012
Newsletter in Deutsch
Redaktion: Laurent Baumann

Memoriav
Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz
Bümplizstrasse 192 | 3018 Bern
Tel. +41 (0)31 380 10 80 | Fax +41 (0)31 380 10 81
info@memoriav.ch | www.memoriav.ch

Weitere Informationen:


Aus- und Weiterbildungsangebote im Umgang mit audiovisuellen Dokumenten. MEHR

Entdecken Sie den Film- und Diskussionsabend «Erlebte Schweiz». MEHR

Dank der Programmreihe «Sortie du labo» kommen restaurierte Schweizer Filme wieder ins Kino. MEHR

Memoriav-Empfehlungen zur Erhaltung audiovisueller Dokumente:
FOTO / TONFILM / VIDEO

Brand, Hochwasser und andere Katastrophen: Hilfe im Notfall