spezial Newsletter MEMORIAV
Unesco Welttag des audiovisuellen Erbes
27. Oktober 2008
IM BLICKPUNKT | VERANSTALTUNGEN | BILDUNG | PUBLIKATIONEN | LINK IM VISIER
IM BLICKPUNKT
Unesco Welttag des audiovisuellen Erbes
Willy Leuzinger an den Turnfestspielen um 1927. Foto: Archiv Leuzinger, Rapperswil
Um das audiovisuelle Kulturerbe stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken hat die Unesco den 27. Oktober zum Welttag des audiovisuellen Erbes erklärt.
Weltweit wird an diesem Tag auf das wertvolle und fragile Kulturerbe der Bilder und Töne aufmerksam gemacht. Auch Memoriav feiert diesen Tag. Zur UNESCO Website
Unesco Welttage des audiovisuellen Erbes
27. Oktober 2008 | 18:00 - 20:00 Uhr
Schweizer Nationalbibliothek | Dürrenmatt-Saal
Audiovisueller Abend mit Reden von Nicolas Mathieu, Stellvertretender Generalsekretär der Schweizerischen UNESCO Kommission und Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur. Zur Einladung + Pressemitteilung
Bitte melden Sie sich bei der Geschäftsstelle von Memoriav bis zum 22. Oktober an: Info@memoriav.ch oder 031 380 10 80
Spezial Bulletin Memoriav
Heidi Abel, Ansagerin, 1954. Foto: SF
Das neue Memoriav Bulletin ist da! Eine viersprachige Spezialausgabe mit Belegen und Argumenten für die Erhaltung und besser Zugänglichkeit von Bildern und Tönen.
Seit 13 Jahren engagiert sich Memoriav erfolgreich für die Erhaltung und Zugänglichmachung von Fotografien, Filmen, Ton- und Videoaufnahmen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Schweiz im späten 19. und im 20 Jahrhundert. Mit dem jährlich erscheinenden Bulletin wollen wir auf dieses wertvolle Kulturgut und auf seine Rettung aufmerksam machen. MEHR
Memoriav Kolloquium
Bahnhofskino in Freiburg. Foto: Jacques Thévoz, BCU Fribourg
Im Rahmen des Welttags und unter dem Patronat der schweizerischen UNESCO-Kommission organisiert Memoriav jeweils auch ein Kolloquium. Für das diesjährige Kolloquium am 24./25. Oktober hat es noch Plätze frei!
Das Memoriav Kolloquium 2008 „Bilder und Töne entziffern“ befasst sich mit der Interpretation von audiovisuellen Quellen. Ziel der Veranstaltung ist es, pädagogische und didaktische Initiativen sowie Methoden vorzustellen, die auf verschiedenen Bildungsstufen nach der Inszenierung und der Wirkung von Bild- und Tondokumenten fragen. Das Hauptinteresse liegt dabei auf der Arbeit mit historischem Ton- und Bildmaterial im Unterricht. MEHR | Zum Programm (PDF) | Abstracts und Biografien der ReferentInnen (PDF)
VERANSTALTUNGEN
Silberne Spiegel
Le château de l'Aile à Vevey, par J.-P. Girault de Prangey. Collection Musée gruérien. Photo: Musée gruérien, Bulle
Das Greyzer Museum in Bulle ermöglicht eine einzigartige Reise zu den Anfängen der Fotografie. Entdecken Sie die Daguerreotypien von Girault de Prangey, die im Museum aufbewahrt werden.
Das Greyezer Museum in Bulle hat kürzlich eine Sammlung von 61 Fotografien von diesem talentierten Pionier wiederentdeckt. Bilder aus dem Jura und dem Berner Oberland, von Basel, Bern und Vevey. Die Ausstellung „Miroirs d’argent“ präsentiert die im Greyezer Museum aufbewahrten Aufnahmen aus Paris und aus Städten rund ums Mittelmeer wie Athen, Istanbul, Smyrna, Libanon, Jerusalem und Kairo. Die Bilder gehören zu den ältesten bekannten Fotografien und sind zusammen mit den originalen Aquarellen und Lithographien zu sehen, die Girault de Prangey selber anhand von Daguerrotypien realisiert hat. Er verstand die Fotografie nicht als Selbstzweck, sondern viel mehr als Instrument im Dienste von wissenschaftlichen Büchern und Lithografien.
Silberne Spiegel
Daguerreotypien von Girault de Prangey
Aufnahmen aus der Schweiz, Frankreich und dem Nahen Osten
30.03.2008 - 29.3.2009 | Greyezer Museum, Bulle
25 Jahre Weltkulturerbe Stiftsbezirk St.Gallen
Foto: Staatsarchiv, St. Gallen
Der Stiftsbezirk St.Gallen trägt seit 25 Jahren das Label Unesco-Weltkulturerbe. Das Jubiläumswochenende vom 25. und 26. Oktober bietet vielfältige Einblicke hinter sonst verschlossene Türen.
25 Führungen machen Bekanntes und Unbekanntes aus Vergangenheit und Gegenwart zugänglich. Im Staatsarchiv beispielsweise werden Werbefilme aus den 60-er Jahren vorgeführt. Das Staatsarchiv versteht sich als Gedächtnis des Kantons. Als grösstes Archiv der Nordostschweiz macht es staatliches Handeln erforschbar und dokumentiert die Landesgeschichte. Zeitgenössische Überlieferungsbildung und die Sorge um verschiedenste Informationsträger stellen heute ganz besondere Anforderungen. Zu diesen Schätzen gehören auch Filme, die das wirtschaftliche und soziale Leben im Kanton St.Gallen dokumentieren.
25 Jahre Weltkulturerbe Stiftsbezirk St.Gallen
25. + 26. Oktober 2008 | 12.00 - 17.00 Uhr
Das detaillierte Programm können Sie beim Amt für Kultur des Kantons St.Gallen beziehen (Telefon: 071 229 21 50) oder unter www.kultur.sg.ch.
BILDUNG
Workshop
Photo de mariage. Foto: Fonds Louis Kunz, Musée historique, La Chaux-de-Fonds
Wie geht man nach einem Wasserschaden oder einem Brand mit Archivalien um? Die Schweizerische Interessengemeinschaft zur Erhaltung von Grafik und Schriftgut (SIEGS) bietet dazu einen Workshop an.
In den zwei Programmteilen wird Wissenswertes über den Umgang mit brand- und wassergeschädigten Dokumenten auf sehr praktische Art vermittelt. Der Workshop findet in der Hochschule der Künste in Bern statt. Mehr Informationen und Anmeldung
PUBLIKATIONEN
Metadaten
Guidelines: Metadaten bei stehenden digitalen Bildern. Foto: BABS
Der Fachbereich Kulturgüterschutz des Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat in Zusammenarbeit mit dem Imaging and Media Lab der Universität Basel einen Leitfaden zum Thema Metadaten bei digitalen (stehenden) Bildern herausgegeben.
Die Guidelines führen in das Thema Metadaten bei digitalen Bildern ein, dokumentieren eine erprobte Vorgehensweise, wie Metadaten definiert werden können, und zeigen weitere Schritte auf, die ein digitaler Bildbestand im Hinblick auf eine dauerhafte Archivierung durchlaufen sollte. Die Publikation soll kleine und mitlere kulturelle Institutionen (Archive, Bibliotheken, Museen und verwandte Institutionen) bei der Bewirtschaftung und Archivierung ihrer digitalen Bildbestände unterstützen. Der Leitfaden kann beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz http://www.kulturgueterschutz.ch/ heruntergeladen werden.
Audiovisuelle Archive machen Schule
Foto: Hier und Jetzt Verlag, Baden.
Der Tagungsband vom letztjährigen Kolloquium in La Chaux-de-Fonds "Audiovisuelle Archive machen Schule" ist erschienen und kann beim Hier und Jetzt Verlag bestellt werden.
Bilder und Töne halten den jüngsten Teil unseres kollektiven Gedächtnisses fest. Wo und mit welchen Hilfsmitteln werden diese wertvollen audiovisuellen Quellen heutzutage im Unterricht eingesetzt? Am zweiten von Memoriav in La Chaux-de-Fonds organisierten Kolloquium sind Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungs-, Erziehungs- und Medienkreisen dieser Frage nachgegangen und haben ihre Projekte vorgestellt. Das Kolloquium stand unter dem Patronat der schweizerischen UNESCO-Kommission und ist in Zusammenarbeit mit der Bibliothèque de la Ville de La Chaux-de-Fonds und dem Club 44 entstanden.
Colloque Memoriav Kolloquium | 2007
«Audiovisuelle Archive machen Schule»
Herausgegeben von Memoriav, ca. 160 Seiten mit s/w-Abbildungen.
CHF 29.80 + Versandspesen
Bestellung: Verlag hier + jetzt, Postfach, 5405 Baden
www.hierundjetzt.ch; Tel. 056 470 03 00
LINK IM VISIER
MEMOBASE
Der Armeefilmdienst bei Filmaufnahmen in der Gegend von Zermatt, im Hintergrund das Matterhorn. Foto: Schweizerisches Bundesarchiv, Bern
Memobase, die Projektdatenbank von Memoriav, ist neu in die Website von Memoriav integriert worden. Entdecken Sie die grafisch neu gestaltete Datenbank!
Memobase ist ein Kernprodukt von Memoriav. Die Datenbank will die durch Projekte von Memoriav neu erschlossenen, restaurierten oder digitalisierten Bestände zusammenführen. Diese Informationen über das audiovisuelle Kulturgut der Schweiz stehen damit Forschung und Bildung, aber auch allen anderen Interessierten kostenlos zur Verfügung. MEHR
Impressum newsletter
Memoriav Spezial Newsletter 23 | Oktober 08
Der Newsletter erscheint in Deutsch und Französisch.
Redaktion: Laurent Baumann
Memoriav
Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz
Bümplizstrasse 192 | 3018 Bern
Tel. +41 (0)31 380 10 80 | Fax +41 (0)31 380 10 81
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