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Projektleitung
Caroline
Neeser
PARTNERINSTITUTIONEN
Schweizerisches
Filmarchiv
Casino de Montbenon, Case postale 2512, 1002 Lausanne
Tel. ++41 (0)21 331 01 01, Fax ++41 (0)21 320 48 88
Kontaktperson: Caroline
Neeser, Tel. ++41 (0)21 863 03 82
Memoriav
Bümplizstr. 192, 3018 Bern
Tel. ++41 (0)31 380 10 80, Fax ++41 (0)31 380 10 81
STATUS
Stand des Projekts: laufend
Beginn: 1993
Ende: Projekt von unbeschränkter Dauer
Projekt im Rahmen der "Dringenden Massnahmen"
ZUSAMMENFASSUNG
Ziel des Projekts ist es, das filmische Kulturgut der Schweiz
vor dem Zerfall zu bewahren. Die Filme sind von vier Arten von
"Krankheiten" betroffen:
- von
der vollständigen, irreversiblen Zersetzung (Nitratfilme);
- vom
Essigsyndrom, welches das Verschwinden der Bilder nach sich
zieht (Azetatfilme "safety", nach 1950);
- von
der Verfärbung bzw. dem Auflösen der Farben;
- von
Abnutzungserscheinungen wie Kratzern, Rissen, etc.
Bei den Arbeiten des Schweizer Filmarchivs liegt die Priorität
im Moment bei den unter Punkt 1 erwähnten Filmen - schätzungsweise
rund 400'000m Nitratfilm warten auf ihre Rettung. Dabei ist
neben der Dringlichkeit, welche durch die Zersetzung der Filme
gegeben ist, die künstlerische Qualität sowie die
soziokulturelle Bedeutung der Filme ausschlaggebend; d.h. sowohl
technische als auch inhaltliche Kriterien werden bei der Auswahl
der Filme, welche restauriert werden, berücksichtigt.
BEISPIELE
- "L'appel de la
montagne" (1922/23) von Arthur Adrien Porchet
- "La
vocation d'André Carel" (1925) von Jean Choux
ZUGANG
ZU DEN DOKUMENTEN
- Liste
der Restaurierungen und Kopien, welche vom Schweizerischen Filmarchiv
durchgeführt wurden
- Recherchen (teilweise) via Memobase
PUBLIKATIONEN
- DVD: Es war einmal... die Schweiz. Filmbilder aus den Jahren
1896-1934. Cinémathèque suisse Lausanne, 2002
- Cinéma suisse muet. Lumières et ombres. Sous la direction
de Rémy Pithon. Éditions Antipodes & Cinémathèque suisse 2002
VERANSTALTUNGEN
Zahlreiche
Vorführungen, z.B.:
- Lichtspiel Bern präsentiert regelmässig das Programm
der Reihe "Sortie du labo" des Schweizer Filmarchivs.
Erste Vorführungen: 23. Mai 2005: "La Suisse inconnue
/ La vallée de Loetschenthal", Burlingham Films, CH 1916;
"L'appel de la montagne", Arthur Adrien Porchet, CH
1923. 27. Juni 2005: "Ins Wunderreich von Zermatt",
Emelka Kulturfilm, D 1925; "Les fiançailles de Line / Un
film au service de l'évangile", Jean Brocher, CH 1932.
29. August 2005: "La bourse et la vie", Jean Brocher,
CH 1927/28; "Hans im Glück", Hans Richter, CH
1937; "Système V", Henri Wyden, CH 1940; "Mitenand
gahts besser", Kurt Früh und Paul Ruffi, CH 1949.
- Kino im Kunstmuseum, Bern: "Restaurierte Filmperlen aus
der Schweiz", Februar 2005 ("Menschen, die vorüberziehen..."
von Max Haufler; "La vocation d'André Carel"
von Jean Choux; "Der doppelte Matthias und seine Töchter"
von Sigfrit Steiner und Emile Edwin Reinert)
- Filmpodium der Stadt Zürich, Retrospektive Kurt Früh,
Februar/März 2004
- "Sorties du labo": Das Schweizer Filmarchiv in Lausanne hat
im Jahr 2000 eine neue Rubrik von Filmvorführungen eingeführt,
welche den Restaurierungen und Neuzugängen gewidmet ist,
insbesondere aus dem Bereich der "Helvetica". Sie
ermöglicht einen Einblick in die Arbeiten, die zur Erhaltung
und zum Sammeln des Filmerbes der Schweiz unternommen werden.
Die erste Vorführung fand unter dem Titel "Images de Lausanne
et environs, 1896 à 1940" am 11. Dezember 2000 statt und wurde
von Reto Kromer kommentiert, dem damaligen Verantwortlichen
für den Bereich Konservierung und Restaurierung im Centre
d'archivage in Penthaz.
REDAKTIONSDATUM
DER PROJEKTBESCHREIBUNG
Februar 1999
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