Projekte im Bereich Film

Memoriav initiiert und fördert Projekte zur Erhaltung gefährdeter Filme.

Dreharbeiten einer Wochenschau in Lausanne mit einem Visatone-Lastwagen. Foto: Schweizer Filmwochenschau, Lausanne
Dreharbeiten einer Wochenschau in Lausanne mit einem Visatone-Lastwagen. Foto: Schweizer Filmwochenschau, Lausanne

Der Film : ein hochempfindliches Dokument 

Die Erhaltung eines Films impliziert vielfältige Arbeiten, an denen sich Fachleute aus Archiven und Labors, aus Wissenschaft und Forschung beteiligen.

Die hoch entflammbaren und gefährdeten Nitratfilme, die bis in die fünfziger Jahre verwendet wurden, müssen auf ein stabileres Sicherheitsformat übertragen werden, auf die sogenannte Safety-Kopie auf Azetat.
In manchen Fällen läuft die Restaurierung auf eine eigentliche Rekonstruktion aus Fragmenten oder mehreren Kopien des gleichen Films hinaus.
Das restaurierte Original selbst wird nicht mehr benutzt und muss unter Bedingungen aufbewahrt werden, die seinen natürlichen Zerfall verlangsamen, das heisst in Räumen, in denen Temperatur und Luftfeuchtigkeit dem Trägermaterial angepasst sind.

Bei Azetat-Filmen aus den sechziger und siebziger Jahren treten andere Probleme auf: Oft sind der Film oder die Tonspur vom sogenannten Essig-Syndrom befallen, einem chemischen Zersetzungsprozess, der, wie es der Name sagt, einen essigartigen Geruch produziert. Farbfilme bleichen aus und sind plötzlich eintönig rosa. 

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Dank der Programmreihe «Sortie du labo» kommen restaurierte Schweizer Filme wieder ins Kino. MEHR

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