Projekte im Bereich Ton/Radio
Memoriav unterstützt Projekte, um Tondokumente zu retten bevor sie zerfallen oder die Abspielgeräte verschwinden. Das Ziel ist, diese Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Tondokumente aus dem Bestand Club44. Foto: Rudolf Müller, Zürich
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So konnten seit 1993 zusammen mit der SRG wichtige Radio-Aufnahmen aus der Zeit von 1933 bis 1950 gerettet werden. Diese Direktschnittplatten aus Metall und Glas sind mit einer dünnen Lackschicht überzogen und zerfallen aus Alterungsgründen.
Heute stehen die vielen Formate von Tonbändern im Zentrum der Massnahmen. In einer ganzen Reihe von Projekten sind Teams daran, Tonbänder der ethnologischen und musikalischen Forschung oder Stimmen wichtiger Persönlichkeiten in computerlesbare Files zu verwandeln. Auch die rund ½ Mio. Bänder in den Archiven der SRG werden auf Festplatten und Bandroboter überspielt. So sind sie in wenigen Sekunden verfügbar. Für die Nutzung bedeutet diese Online-Archivierung eine grundlegende Neuerung, denn Journalistinnen und Journalisten können in kürzester Zeit Töne aus dem Archiv wieder verwenden. Für Forschende und die interessierte Öffentlichkeit hat die Digitalisierung ausserdem den Vorteil, dass alte Aufnahmen ohne Gefahr der Abnutzung oder Zerstörung angehört werden können.
Neben der Digitalisierung der Dokumente sorgt Memoriav in den unterstützten Projekten auch dafür, dass die klingenden Zeitzeugen in guter Qualität katalogisiert werden. So bleiben sie auch auffindbar und zugänglich.
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Liste der von Memoriav unterstützten Projekte
Übersicht über alle Bereiche (Foto, Ton/Radio, Film, Video/TV)
Audiovisuelles Kulturgut in der Schweiz - Ein Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen dem Netzwerk Memoriav und den Schweizer Radiostudios
von Rudolf Müller, Referat am Deutschen Archivtag 2008 in Erfurt